Sachkapital als Grundlage für Finanzierungen

schemaDie Definition von Sachkapital ist nach Wikipedia wie folgt:

Das Sach- oder auch Realkapital bezeichnet die Summe der Betriebsmittel eines Unternehmens ohne die immateriellen Anteile, wie z. B. Know-how oder Markenwert.

Den Gegensatz des Sachkapitals bildet das Geldkapital.

Nach § 266 Abs. 2 HGB gehören die Betriebsmittel zum Anlagevermögen eines Betriebs. Hierbei wird unterschieden zwischen immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen. Für die Sachanlagen und den originären Firmenwert besteht eine Aktivierungspflicht, für selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte besteht nach § 248 Abs. 2 Satz 2 HGB ein Aktivierungsverbot.

Nur Grundstücke unterliegen keiner Abnutzung. Die ständige Nutzung der übrigen Betriebsmittel führt zu deren Abnutzung und Verschleiß, der in den Kosten durch Abschreibungen zu verrechnen ist. Diese erscheinen nach § 275 Abs. 2 Nr. 7 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung und mindern den Gewinn oder erhöhen den Verlust am Bilanzstichtag.

Bei der klassischen Bankenfinanzierung spielt die Höhe des Geld- und Sachkapitals eine grosse Rolle, und hat auf die zu beurteilende Kreditwürdigkeit einen nicht unerheblichen Einfluss.


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